Das Fernsehstudio in Duisburg-Kaßlerfeld war diesmal personell voll besetzt. Zu einer neuen Folge des MSV-Talks „Streifendienst 1902“ begrüßten Tim Gißke (Moderator Radio Duisburg) und David Müller (Funke-Sportredakteur) die MSV-Spieler Joshua Bitter und Rasim Bulic. Nicht nur die Niederlage beim SSV Ulm 1846 war ein Thema. Wie steht es um die Vertragsverhandlungen von Joshua Bitter? Und was ist das Erfolgsrezept von Rasim Bulic?

Joshua Bitter: Wann gibt es die Vertragsverlängerung beim MSV Duisburg?

Tobias Fleckstein, Alexander Hahn und Can Coskun – alle Spieler in der defensiven Viererkette haben ihre Verträge bereits verlängert. Doch wann folgt Joshua Bitter? Eine Frage, die auch vielen Fans unter den Nägeln brennt. „Ich habe die Diskussionen im Netz ja auch mitbekommen“, sagt der 29-Jährige. „Die Gespräche laufen, aber ich möchte das Format jetzt nicht nutzen, um auf Vertragsdetails einzugehen.“

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Es sei gelogen, wenn man nicht mal nach rechts oder links schauen würde. Dennoch fühle sich Bitter im Verein, in der Mannschaft und allgemein in der Region sehr wohl. „Fakt ist doch auch, dass man schätzen muss, was man hat. Und das tue ich“, meint der Routinier und fügt augenzwinkernd hinzu: „Aber mehr bekommt ihr jetzt nicht aus mir heraus.“

Der großen Beliebtheit bei den Fans kann sich der Außenverteidiger jedoch nicht erwehren. Auf dem Neujahresempfang der Fanclubs wurde Bitter zum Spieler des Jahres 2025 gewählt. Auch bei der Wahl zum Spieler der Hinrunde wählten 57 Prozent der NRZ-Leserinnen und -Leser ihn.

MSV-Talk im Studio 47
Joshua Bitter und Rasim Bulic im MSV-Talk mit den Moderatoren Tim Gißke (Radio Duisburg, links) und David Müller (NRZ). © FUNKE Foto Services | Michael Dahlke

„Die ganzen Auszeichnungen, die ich erhalten habe, ehren mich sehr und machen mich stolz. Die Liebe von den Fans macht einen stark“, sagt der 29-Jährige. Aber nicht nur er sei ein Identitätsstifter. „Da gehören auch ein paar andere mit dazu, zum Beispiel der Herr neben mir“, und zeigt auf Rasim Bulic.

Rasim Bulic: „Meine Stärke ist meine Mentalität“

Der 25-Jährige kam im Sommer von Jahn Regensburg, erlebte mit einem Aufstieg in die 2. Bundesliga und dem direkt folgenden Abstieg eine turbulente, aber sehr schöne Zeit, wie er es selbst beschreibt. Dennoch endete diese nicht ganz geräuschlos, was auch an der Positionierung lag. „Ich muss schon auf der Sechs spielen, wo ich auch ein bisschen durchdrehen kann“, sagt Bulic, der beim Jahn hinten heraus vor allem in der Innenverteidigung zum Einsatz kam.

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Den Wechsel zu den Zebras musste sich der Mittelfeldspieler nicht lange überlegen. „Ich bin hierher mit breiter Brust. Ich mag es, wenn es laut ist, gerade mit den Fans im Stadion“, sagt er. „Das gibt mir persönlich einen Push, ich liebe das.“ Das erste Heimtor sehnt Bulic regelrecht herbei, damit es „zu Hause noch lauter wird.“

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"Wenn ich grätsche, brennen bei mir alle Sicherungen" - Interview mit Rasim Bulic und Joshua Bitter
Streifendienst 1902 - Der MSV-Talk
 

Das Erfolgsrezept des gebürtigen Frankfurters ist einfach: „Meine Stärke ist meine Mentalität.“ Er möchte die Leute um sich herum glücklich sehen. Auch deswegen geht der Mittelfeldspieler nicht selten die Extrameile. „Ich kann einfach laufen, habe eine gute Kondition und bin fit – Gott sei Dank!“

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